Neufundland

Neufundland – die Vorbereitungen

Dezember 2018

Ich verreise gerne gemeinsam mit meinem Sohn. So hatten wir zweimal wundervolle Tage in Schottland, fuhren gemeinsam in den Harz oder zum Zelten in die Eifel.

Im Dezember 2018 kam der Sohnemann ganz aufgeregt zu mir und schwärmte von Neufundland. Ehrlich gesagt, wusste ich noch nicht einmal, wo das liegt 🙂

Also, Rechner hochfahren und suchen – und dann staunen. Wow – das würde mir auch gut gefallen. Und schon war die Idee für die nächste Vater-Sohn-Reise geboren.

Dorum – Neufeld

Dorum – Neufeld

Dorum Neufeld – schlafen am Deich

30. Oktober 2018

Den Stellplatz Grube in Dorum-Neufeld, der zu einem Hotel gehört, habe ich über das Internet gefunden. Er liegt direkt hinter dem Deich und nach nur ein paar Gehminuten, befindet man sich im Hafen und am Meer. Hier findet man einige Stände mit Fisch und anderen Dingen. Trotz der Nachsaison hatten einige Stände geöffnet. Ein Hightlight ist sicherlich der Leuchtturm, den man besteigen kann. Innerhalb einer Führung ist es sogar möglich, ganz nach oben zu gelangen.

Die Nacht war sehr stürmisch und unser Wagen wackelte schon recht heftig – War aber dennoch eine angenehme Nacht.

Strom und Entsorgung war inbegriffen – mit der nicht ganz günstigen Kurkarte kommt man vergünstigt ins nahegelegene Nordseebad Wat’n Bad.

Freistatt – Kraniche inklusive

Freistatt – Kraniche inklusive

Freistatt – Kraniche inklusive

20. Oktober 2018

Nach dem Termin in Lüdinghausen wollte ich die Zeit nutzen, noch etwas mehr als 100 km gen Norden zu fahren, um im Diepholzer Moor nach Kranichen Ausschau zu halten.

Im Vorfeld hatte ich nach Stellplätzen recherchiert und dort einen gut klingenden Übernachtungsplatz in Freistatt gefunden. Auch hier habe ich mich vorab per E-Mail informiert und sehr schnell eine positive Rückmeldung erhalten.

Leider kam ich erst im Dunkeln auf dem Platz an, der wirklich sehr schön und abgelegen liegt. Genauso stelle ich mir einen guten Stellplatz vor. Wie ausgemacht meldete ich mich per Telefon an und wurde kurz darauf von einem netten Herrn begrüßt. Er gab mir dann einen wertvollen Tipp zur Kranich-Beobachtung und so konnte ich den Abend bei leckerem Wein und Brot genießen ohne noch ein Ziel für den nächsten Morgen ermitteln zu müssen.

Es wurde eine sehr ruhige Nacht, die ich dann um 7 Uhr beendete, um zum empfohlenen Aussichtspunkt zu fahren (gerade 3-4 km). Dort angekommen konnte ich Stativ und Kamera aufstellen. Die Laute der Kraniche waren – wie auch am Abend davor auf dem Stellplatz – allgegenwärtig. Leider waren aber keine Kraniche auf dem Feld zu sehen, dass man vom Aussichtspunkt gut beobachte konnte. Tja, Natur halt – das bestätigten mir auch drei Frauen, die auch zur Vogelbeobachtung kamen. Hier hätte es zwei Tage vorher jede Menge Kraniche gegeben, teilten sie mir mit. Gegen 8 Uhr tat sich aber was – auf verschiedenen Richtungen kamen Kraniche geflogen. Manchmal alleine oder in Zweier-Gruppen, aber auch größere Formationen waren zu sehen. Ein wirklich schöner Anblick.

Nach gut drei Stunden ging es dann weiter Richtung Dümmer See – und dort zum kostenlosen Stellplatz am Strandhaus Schomaker. Hier nahm ich mein Frühstück ein (vorab bei einer Bäckerei eingedeckt) um anschließend zum nahegelegenen See zu gehen und dort Wildgänse zu fotografieren. Da es Sonntag war, befanden sich dementsprechend viele Menschen am Uferweg. Ein wirklich schöner Ort, den ich unbedingt wieder besuchen werden – dann aber sicherlich unter der Woche.

Lüdinghausen – direkt am Kanal

Lüdinghausen – direkt am Kanal

Lüdinghausen – direkt am Kanal

19. Oktober 2018

Ich hatte für den 20. Oktober einen Termin in Lüdinghausen. Da lag es nahe, bereits am Vortag mit dem Wohnmobil anzureisen.

Ausgesucht hatte ich mir einen Stellplatz beim Gasthaus Peters. Dort gäbe es Plätze direkt am Dortmund-Ems-Kanal. Zur Sicherheit hatte ich vorab angefragt, ob eine Reservierung eines Stellplatzes möglich sei – die freundliche und vor allem positive Antwort liess nicht lange auf sich warten. Prima!

Nach einer staureichen Anfahrt kam ich dann kurz vor 19 Uhr an und ergatterte tatsächlich einen Stellplatz direkt am Kanal. Wunderbar!!!

Das Gasthaus hab ich dann direkt aufgesucht um mich anzumelden – dort wurde ich äußerst freundlich empfangen und mir wurde direkt ein frisch gezapftes Bier in Aussicht gestellt. Das nenne ich Service. Zu dem Bier gab es dann ein leckeres Jägerschnitzel.

Die Nacht war sehr angenehm ruhig und der Blick am frühen Morgen war wirklich schön: Nebelschwaden über dem Wasser, ein Reiher direkt neben meinem Wagen. Sehr idyllisch!

Dusche (Münzen notwendig) und Toiletten sind gut erreichbar und machten einen ordentlichen Eindruck.

Alles in allem ein sehr zu empfehlender Platz – auch für mehrere Nächte.

Sankt Martin – Wein & Natur

Sankt Martin – Wein & Natur

Sankt Martin – Wein & Natur

05. – 06. September 2018

Um unseren Wagen beim Händler einer kleinen Schönheitsoperation unterziehen zu können, machten wir uns am 5. September bei herrlichem Wetter Richtung Bayern auf. Damit das ganze entspannter wird, haben wir uns eine Zwischenübernachtung in der Pfalz ausgesucht. Es sollte der Stellplatz des Weinguts Schreieck in Sankt Martin sein.

Die Reservierung war problemlos und so konnten wir am Nachmittag die Tour starten. Nach einer entspannten Fahrt kamen wir in Sankt Martin an. Der Platz ist wunderbar gelegen, aber aufgrund der Beliebtheit sehr voll. Schnell machten wir uns auf eine Erkundungstour durch die Weinfelder. Man kann vom Stellplatz aus direkt in die großflächigen Weinfelder gehen und die Gegend genießen.

Nach der Rückkehr beim Weingut deckten wir uns mit deren Wein ein – die Preise für Rotwein und Rose waren mehr als angebracht. Wir waren überrascht, welche fantastische Qualität für den Preis zu haben ist!

Das Abendessen nahmen wir im Wagen ein um am nächsten Tag, ausgeruht und mit einem leckeren Frühstück gerüstet, eine kurze Fahrt zu einem Wanderparkplatz zu anzutreten. Dort angekommen ging es dann durch herrliche Wälder zum Felsenmeer. Die Gegend ist sehr abwechslungsreich und sehr ruhig. Wir haben jeden Meter genossen. Zurück in Sankt Martin nutzten wir dann noch eine Straußwirtschaft, tranken ein Glas Wein und herrlichen Flammkuchen.

Am Abend ging es dann weiter nach Ansbach – die Nacht wollten wir auf dem Stellplatz des Händlers verbringen.

Hinweis: Neben dem Stellplatz beim Weingut Schreieck (sehr gepflegt, mit sehr sauberer Sanitäranlage), gibt es noch einen weiteren Stellplatz, jedoch ohne jegliche Einrichtungen und etwas schräg auf Schotter. Wir würden bei einem nächsten Besuch dennoch beim Weingut Schreieck übernachten!