Dorum – Neufeld

Dorum – Neufeld

Dorum Neufeld – schlafen am Deich

30. Oktober 2018

Den Stellplatz Grube in Dorum-Neufeld, der zu einem Hotel gehört, habe ich über das Internet gefunden. Er liegt direkt hinter dem Deich und nach nur ein paar Gehminuten, befindet man sich im Hafen und am Meer. Hier findet man einige Stände mit Fisch und anderen Dingen. Trotz der Nachsaison hatten einige Stände geöffnet. Ein Hightlight ist sicherlich der Leuchtturm, den man besteigen kann. Innerhalb einer Führung ist es sogar möglich, ganz nach oben zu gelangen.

Die Nacht war sehr stürmisch und unser Wagen wackelte schon recht heftig – War aber dennoch eine angenehme Nacht.

Strom und Entsorgung war inbegriffen – mit der nicht ganz günstigen Kurkarte kommt man vergünstigt ins nahegelegene Nordseebad Wat’n Bad.

Freistatt – Kraniche inklusive

Freistatt – Kraniche inklusive

Freistatt – Kraniche inklusive

20. Oktober 2018

Nach dem Termin in Lüdinghausen wollte ich die Zeit nutzen, noch etwas mehr als 100 km gen Norden zu fahren, um im Diepholzer Moor nach Kranichen Ausschau zu halten.

Im Vorfeld hatte ich nach Stellplätzen recherchiert und dort einen gut klingenden Übernachtungsplatz in Freistatt gefunden. Auch hier habe ich mich vorab per E-Mail informiert und sehr schnell eine positive Rückmeldung erhalten.

Leider kam ich erst im Dunkeln auf dem Platz an, der wirklich sehr schön und abgelegen liegt. Genauso stelle ich mir einen guten Stellplatz vor. Wie ausgemacht meldete ich mich per Telefon an und wurde kurz darauf von einem netten Herrn begrüßt. Er gab mir dann einen wertvollen Tipp zur Kranich-Beobachtung und so konnte ich den Abend bei leckerem Wein und Brot genießen ohne noch ein Ziel für den nächsten Morgen ermitteln zu müssen.

Es wurde eine sehr ruhige Nacht, die ich dann um 7 Uhr beendete, um zum empfohlenen Aussichtspunkt zu fahren (gerade 3-4 km). Dort angekommen konnte ich Stativ und Kamera aufstellen. Die Laute der Kraniche waren – wie auch am Abend davor auf dem Stellplatz – allgegenwärtig. Leider waren aber keine Kraniche auf dem Feld zu sehen, dass man vom Aussichtspunkt gut beobachte konnte. Tja, Natur halt – das bestätigten mir auch drei Frauen, die auch zur Vogelbeobachtung kamen. Hier hätte es zwei Tage vorher jede Menge Kraniche gegeben, teilten sie mir mit. Gegen 8 Uhr tat sich aber was – auf verschiedenen Richtungen kamen Kraniche geflogen. Manchmal alleine oder in Zweier-Gruppen, aber auch größere Formationen waren zu sehen. Ein wirklich schöner Anblick.

Nach gut drei Stunden ging es dann weiter Richtung Dümmer See – und dort zum kostenlosen Stellplatz am Strandhaus Schomaker. Hier nahm ich mein Frühstück ein (vorab bei einer Bäckerei eingedeckt) um anschließend zum nahegelegenen See zu gehen und dort Wildgänse zu fotografieren. Da es Sonntag war, befanden sich dementsprechend viele Menschen am Uferweg. Ein wirklich schöner Ort, den ich unbedingt wieder besuchen werden – dann aber sicherlich unter der Woche.

Lüdinghausen – direkt am Kanal

Lüdinghausen – direkt am Kanal

Lüdinghausen – direkt am Kanal

19. Oktober 2018

Ich hatte für den 20. Oktober einen Termin in Lüdinghausen. Da lag es nahe, bereits am Vortag mit dem Wohnmobil anzureisen.

Ausgesucht hatte ich mir einen Stellplatz beim Gasthaus Peters. Dort gäbe es Plätze direkt am Dortmund-Ems-Kanal. Zur Sicherheit hatte ich vorab angefragt, ob eine Reservierung eines Stellplatzes möglich sei – die freundliche und vor allem positive Antwort liess nicht lange auf sich warten. Prima!

Nach einer staureichen Anfahrt kam ich dann kurz vor 19 Uhr an und ergatterte tatsächlich einen Stellplatz direkt am Kanal. Wunderbar!!!

Das Gasthaus hab ich dann direkt aufgesucht um mich anzumelden – dort wurde ich äußerst freundlich empfangen und mir wurde direkt ein frisch gezapftes Bier in Aussicht gestellt. Das nenne ich Service. Zu dem Bier gab es dann ein leckeres Jägerschnitzel.

Die Nacht war sehr angenehm ruhig und der Blick am frühen Morgen war wirklich schön: Nebelschwaden über dem Wasser, ein Reiher direkt neben meinem Wagen. Sehr idyllisch!

Dusche (Münzen notwendig) und Toiletten sind gut erreichbar und machten einen ordentlichen Eindruck.

Alles in allem ein sehr zu empfehlender Platz – auch für mehrere Nächte.

Sankt Martin – Wein & Natur

Sankt Martin – Wein & Natur

Sankt Martin – Wein & Natur

05. – 06. September 2018

Um unseren Wagen beim Händler einer kleinen Schönheitsoperation unterziehen zu können, machten wir uns am 5. September bei herrlichem Wetter Richtung Bayern auf. Damit das ganze entspannter wird, haben wir uns eine Zwischenübernachtung in der Pfalz ausgesucht. Es sollte der Stellplatz des Weinguts Schreieck in Sankt Martin sein.

Die Reservierung war problemlos und so konnten wir am Nachmittag die Tour starten. Nach einer entspannten Fahrt kamen wir in Sankt Martin an. Der Platz ist wunderbar gelegen, aber aufgrund der Beliebtheit sehr voll. Schnell machten wir uns auf eine Erkundungstour durch die Weinfelder. Man kann vom Stellplatz aus direkt in die großflächigen Weinfelder gehen und die Gegend genießen.

Nach der Rückkehr beim Weingut deckten wir uns mit deren Wein ein – die Preise für Rotwein und Rose waren mehr als angebracht. Wir waren überrascht, welche fantastische Qualität für den Preis zu haben ist!

Das Abendessen nahmen wir im Wagen ein um am nächsten Tag, ausgeruht und mit einem leckeren Frühstück gerüstet, eine kurze Fahrt zu einem Wanderparkplatz zu anzutreten. Dort angekommen ging es dann durch herrliche Wälder zum Felsenmeer. Die Gegend ist sehr abwechslungsreich und sehr ruhig. Wir haben jeden Meter genossen. Zurück in Sankt Martin nutzten wir dann noch eine Straußwirtschaft, tranken ein Glas Wein und herrlichen Flammkuchen.

Am Abend ging es dann weiter nach Ansbach – die Nacht wollten wir auf dem Stellplatz des Händlers verbringen.

Hinweis: Neben dem Stellplatz beim Weingut Schreieck (sehr gepflegt, mit sehr sauberer Sanitäranlage), gibt es noch einen weiteren Stellplatz, jedoch ohne jegliche Einrichtungen und etwas schräg auf Schotter. Wir würden bei einem nächsten Besuch dennoch beim Weingut Schreieck übernachten!

Brunssummerheide

Brunssummerheide

Niederlande – Brunssummerheide

05. – 06. Oktober 2018

Im Anschluss an einem Termin in Herzogenrath (bei Aachen) lag die Idee nahe, die Nacht im Wohnmobil zu verbringen. Unweit von Herzogenrath hatte ich vorab die Brunssummerheide ausfindig gemacht, die ich am folgenden Samstag mit der Kamera besuchen wollte.
Einen Stellplatz fand ich über die Park4Night-App in Brunssum. Hierbei handelt es sich um einen für Wohnmobile gekennzeichneten Bereich auf einem größeren Parkplatz.
Es ist ein asphaltierter Stellplatz der an dem Abend lediglich von einem anderen Wohnmobil besucht wurde. Leider war es schon recht spät und dementsprechend dunkel, als ich in Brunssum ankam. So machte ich mich direkt ans Abendessen. Währenddessen hörte ich lautes Motorengeräusch – dies gehörte zu einem amerikanischen Van, der sich direkt neben mich stellte. Sorry, das verstehe ich nicht: Da sind jede Menge freie Plätze – warum muss man sich dann direkt neben einen anderen Wagen stellen? Egal…
Obwohl der Platz neben einer Hauptstraße liegt, wurde es eine sehr ruhige Nacht.
Am frühen Morgen machte ich mich dann auf zur Brunssummerheide, die in nur kurzer Entfernung liegt. Hier gibt es einen großen Parkplatz mit genug Platz für Wohnmobile.
Also – Kamera gepackt und auf in die Heide. Und es war eine gute Idee, diese tolle Gegend aufzusuchen. Die Brunssummerheide ist wirklich sehr schön und bietet unzählige Fotomotive. Da der Untergrund meist sandig ist, fühlt man sich direkt an einen Strand versetzt.
Nach einer ausgiebigen Fototour ging es dann zurück zum Wagen. Und auch das frühe Ankommen an der Heide stellte sich nun als gute Idee heraus: Denn nun war der Parkplatz rappelvoll – jede Menge Jogger, die sich scheinbar in Gruppen treffen, nutzen das große Arreal der Heide, um in der Natur zu laufen.

Ich holte mein Frühstück nach, um dann gemütlich die Heimfahrt anzutreten. So war der Ausflug zur Brunssummerheide nur ein kurzer, aber umso schöner.

 

Belgien – Hohes Venn

Belgien – Hohes Venn

Belgien – Hohes Venn

24. – 26. August 2018

Auch wenn der letzte Ausflug gerade mal eine Woche her ist, wollte ich schon wieder raus mit dem Weinsberg. Ziel sollte die Hoegne in Belgien (Solwaster) sein. Von uns aus sind das gerade mal eine Stunde und so war ich am frühen Abend auf dem Parkplatz Pont Belleheid. Am Wochenende kann es hier sehr voll werden, doch zu so später Stunde war der Parkplatz recht leer. Ich packte mir Kamera und Stativ, als ein paar Autos auf den Parkplatz fuhren und sich einige Niederländer mit lauter Musik, Picknickdecken und Shisha am Bachlauf niederließen und dabei laute Musik aus ihren Autos dröhnte. Somit war es mit der Ruhe erst mal vorbei – aber egal, wollte ja sowieso entlang der Hoegne laufen.

Leider zeigte die regenlose Zeit auch hier ihre Folgen: Der Bachlauf plätscherte vor sich hin, nicht wirklich so schön, wie ich die Hoegne sonst kenne. Also, zurück zum Wagen – da mir die Art der Musik nicht lag, die die Picknickgruppe unaufhörlich liefen ließ, ging es weiter zum Signal du Botrange. Dort kann man kostenlos die Nacht im Kastenwagen verbringen. Es wurde nun doch schon später und so gab es leckeren Rotwein und Brot.

Signal du Botrange – kostenloser Platz und leckerer Kuchen

Nach einer sehr ruhigen Nacht ging es nach einem Frühstück ins Venngebiet RIchtung Baraque Michel. Später noch auf der Signal du Botrange-Seite durch den Wald und auf die Freiflächen. Trotz Wochenende recht wenig Menschen unterwegs.

Nach einer schönen Wanderung ging es dann in Restaurant beim Signal du Botrange. Hier gibt es leckeren Reis- und Blaubeerkuchen und ebenso leckeren Kaffee. Hier konnte ich auch mein Laptop aufladen und ein wenig arbeiten. Zurück im Weinsberg konnte ich dann das vollgeladene Laptop weiternutzen.

Lac de la Gileppe – nah am Wasser gebaut

Am späten Nachmittag wollte ich dann aber weiter und fuhr zum Lac de la Gileppe, einem Stausee unweit vom Signal du Botrange. Hier gibt es einen großen Parkplatz und vier gesonderte Wohnmobilstellplätze – sogar kostenlos. Dort angekommen hab ich mich direkt aufgemacht und bin mit dem Fahrstuhl den Aussichtsturm hochgefahren. Hier gibt es ein Restaurant mit eigenem Bier. Leider war dies ausverkauft, schade.

Nach einem kleinen Spaziergang bin ich dann in den Ort gefahren und habe mich mit etwas Bier, Baguette und leckeren Käse (Herve) sowie Pfirsischen eingedeckt. Schnell wieder zurück und dann lecker zu Abend gegessen.

Schönes Wochenende und das jähe Ende

Gut gelaunt ging es morgens vor dem Frühstück runter zum Stausee – tolles Licht und Nebel. Perfekt. Zurück im Wagen gabs dann Frühstück und Lektüre für die nächste große Reise nach Schottland. Gut gestärkt ging es dann Richtung Heimat, mit der Absicht, einen Abstecher zum Struffelt bei Röttgen einzulegen. Daraus wurde leider nix: In einer Ortschaft sah ich aus einer Seitenstraße einen Golf anfahren. Da er die Vorfahrt beachten musste, blieb er stehen – um dann ganz plötzlich Gas zu geben und die kurze Fahrt in meinem Kotflügel zu beenden. Prima: Da fahre ich 5.000 Kilometer durch Frankreich, ohne einen Kratzer und dann sowas. Unfallbericht ausfüllen, drei Stunden auf Polizei warten, die den Unfallbericht ganz toll fanden und ein paar Fotos machten.

Glücklicherweise war der Weinsberg noch fahrbereit und so konnte ich – ohne Abstecher – nach Hause fahren. Den kommenden Montag nahm ich mir dann frei, fuhr zu einem Fiat-Händler, der mir dringendst riet, einen Anwalt aufzusuchen. Das tat ich dann auch und nun warte ich, wie sich die Dinge entwickeln. Schade, dabei war das Wochenende ansonsten richtig schön und entspannend…